Dunilin Servietten stehen Stoffservietten in nichts nach
Welche Charakteristika muss denn überhaupt eine Serviette aus Papier haben, um es mit einer echten Stoffserviette aufnehmen zu können? Ganz vorne steht dabei vermutlich das Gefühl beim Anfassen. Eine Serviette aus Stoff fühlt sich in der Regel anders an als ihr Pendant aus Papier. Da wäre zum einen ihre Dicke, zum anderen ihr Gewicht und nicht zuletzt das Gefühl, wenn man sie für ihren eigentlichen Zweck einsetzt: Dem Säubern des Mundes. Man munkelt, es gäbe auch Leute, für die eine Serviette nichts weiter ist als ein Dekorationsstück. Und auch hierbei kann man zwei Arten unterscheiden: Die einen dekorieren damit den Tisch, die anderen ihren Schoß. Weniger dekorativ sieht es dann freilich aus, wenn sich mit der Serviette der Mund abgewischt wird, aber dafür ist sie nun einmal gedacht. In alten Filmen aus den 70ern sorgt die Serviette zuweilen für Erheiterung. Weniger die Serviette an sich, als vielmehr ihr Umgang damit. Auf der einen Seite wird versucht sich im Umgang mit der Serviette weltmännisch zu geben. Sie wird vom Teller genommen, auf dem sie kunstvoll gefaltet auf ihren Einsatz wartet. Liebevoll gestreichelt wird sie neben den Teller drapiert und wenn das Essen serviert wird, trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Wer wirklich mit einer Serviette umzugehen vermag, legt diese nämlich auf den Schoß. Alle anderen verraten sich durch das Einstecken in den Kragen, um aus ihr einen Latz zu machen, wie man ihn kleinen Kindern angedeihen lässt.